Stadtumbau Ost

Städtebauliche Herausforderung durch Stadtumbau

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen in der Arbeitswelt, den Sozialsystemen und dem demographischen Wandel ergeben sich daraus folgend auch städtebauliche Herausforderungen, d. h. die Anpassung von (Wohn-)Kapazitäten an veränderte Nachfrage- und Bedarfsstrukturen.

Strategien einer zukunftsbeständigen Stadtentwicklungspolitik sind dabei, wie vom Gesetzgeber gefordert, mehrdimensional in Bezug auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte zu betrachten.

Die Vorgehensweise bei der Umsetzung von Maßnahmen in den Förderprogrammen Stadtumbau Ost/Stadtumbau West ist in den Bundesländern aufgrund gesetzlicher Vorgaben unterschiedlich. Grundlage ist jedoch immer die differenzierte Untersuchung der städtebaulichen Problemstellung, aus der aufbauend Potentiale, Leitziele und Handlungsansätze abgeleitet werden.

Die BauBeCon Sanierungsträger GmbH unterstützt Kommunen bei der Analyse, Vorbereitung und Durchführung von Stadtumbaumaßnahmen in den Städtebauförderungsprogrammen Stadtumbau Ost und Stadtumbau West.

Stadtumbau Ost

Im Jahr 2000 standen in Ostdeutschland 13 % des Bestandes an Mietwohnungen, insgesamt etwa 1.000 000 Wohnungen leer. Mit dem Programm Stadtumbau Ost reagierten Bund und Länder auf den Wohnungsleerstand in den neuen Bundesländern und die dadurch hervorgerufenen Funktionsverluste der Städte.

Im Mittelpunkt des Stadtumbaus Ost steht ein integrierter Ansatz, der städtebauliche, wohnungswirtschaftliche, infrastrukturelle und sonstige für die Stadtentwicklung wichtige Aspekte miteinander verknüpft.